Ada Stefanie Namani * Devinderjit

Bitte navigieren Sie sich mit dem Menü rechts -> durch die Seiten zu Gong und Klang. Unter Gongmeditation stehen auch die nächsten Termine dafür.

 

 

Ist das schöne Video nicht gestartet? Es liegt auch auf youtube unter dem Titel:
"trance-formative yogic gong healing" (klick!)

 

Klang bringt den Menschen wieder in seine ursprüngliche Harmonie

Klang wirkt so direkt auf den Menschen wie ein Geruch. Unweigerlich ist man durch einen Duft in eine Situation aus der Vergangenheit versetzt; ebenso bringen uns das Ohr und das Klangempfinden des Körpers in tiefe Empfindungen. Das Gehör ist das erste Organ, das schon früh im Mutterleib vollständig entwickelt ist; und wir kommen nicht umhin, zu hören: Wie Kurt Tucholski einst beklagte, gibt es keine Ohren-Lider. 

Wenn man in eine Klangschale Wasser füllt und sie dann anspielt, kann man beobachten, wie das Wasser durch die Klangentwicklung Wellen schlägt, sogar zu sprühen beginnt. Wir bestehen zum größten Teil aus Wasser, und auch die Flüssigkeit in uns gerät bei einer Klangbehandlung in Schwingung; das Pulsieren der Zellen harmonisiert sich.

So ist gut eingesetzter Klang zutiefst heilend, im selben Maße wie Lärm und dysharmonische Schwingung, z. B. aus Elektrosmog, uns schädigen kann. Das Nervensystem wird sehr direkt berührt und harmonisiert. Lesen Sie auf den folgenden Seiten über den Einsatz von Klang in Gruppen- und Einzelsitzungen.

 

 

 

 

Gongmeditation am See zum Ausklang des Europäischen Yogafestivals 2012

 

 

 

Gongmeditation nach Yogi Bhajan und Nanak Dev Singh

Kein Instrument gleicht dem Gong – er erinnert uns an den Klang der Schöpfung, des Urknalls, und ist ein Vorgeschmack auf das Erwachen der Kundalini, auf die Erleuchtung. Deshalb setzte Yogi Bhajan den Gong häufig und äußerst wirkungsvoll ein. Es erstaunt, dass der Klang des vom Meister gespielten Gongs selbst noch dann tief wirkt, wenn er ein Schatten seiner selbst ist: auf Videoaufzeichnungen seiner Klassen. Dabei entsteht eine heilsame Trance, und eine Vielzahl unterschiedlicher spezifischer Aspekte des Seins wird berührt.

Die Kunst der Gongmeditation ist neben Weißem Tantra, Kundalini Yoga, Sat Nam Rasayan und Gatka eine der großen und subtilen Künste, die Yogi Bhajan in den Westen brachte. Er sorgte dafür, dass jedes Yogazentrum und jeder Ashram einen geeigneter Gong anschaffte – in der Regel ein Paiste-Gong von 32 Zoll Durchmesser. So konnte er spielen, wenn er diese Gruppen besuchte. Und er ermutigte viele, ein kleines Spektrum entspannender Gong-Trance-Effekte zu spielen.

Nur sehr wenigen persönlichen Schüler vertraute er die wirkliche Gongmeditation an – letztlich eine schamanische Kunst, welche eine Ausbildung, große Arbeit an sich selbst, tiefes Lernen und höchste Verantwortung erfordert. Einer dieser Gong-Eingeweihten ist Nanak Dev Singh, zu dessen Schülern wiederum Ada Devinderjit gehört. Seit 2006 hat sie über 500 Gongmeditationen in diesem Stil gespielt.

Wer den Gong hört, erlebt häufig beeindruckende Dinge: sieht vielleicht Farben oder hört neben dem Gong völlig andere Klänge aus dem Unterbewussten; wird durchflossen von intensiven Emotionen oder erlebt ein außergewöhnliches „high“. Tatsächlich kann man sich vorstellen, dass der Gong das Nervensystem quasi einmal durchpustet und auflädt, die Ebene der Emotionen reinigt. Man kann sich diese Erfahrung als auch eine Art „reset“ vorstellen: ein Wieder-neu-Stimmen auf den Ur-Klang, sodass wir sein können, wie der Schöpfer uns gemeint hat. Das geschehen zu lassen erfordert Stärke und Hingabe, und es gehört zur Kunst des Gong-Spielers, diese mit dem Aufbau des Gong-Rituals zu fördern sowie die Gruppe durch den Prozess zu leiten. Dann erlebt diese Gruppe einen gemeinsamen Heilungsprozess, in dem jede/r einzelne den ihm an diesem Tag möglichen Bewusstseinssprung macht. Gute Reise!

Heilpraktikerin für Psychotherapie, Ausbilderin, Yogalehrerin